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Rundgang

Unterhalb der Quellmulde des Sulzbaches liegt die Gemeinde Sulz im Weinviertel in einer Seehöhe von durchschnittlich 200 m. 
Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1125, damals noch unter der Bezeichnung "Sulze", was so viel bedeutet wie "sumpfiges Gelände". 

Die Marktgemeinde Sulz setzt sich aus vier Katastralgemeinden zusammen, und zwar Obersulz, Niedersulz, Erdpreß und Nexing. Auf einer Gesamtfläche von ca. 31,60 km² wurden im Jahre 2001  1.188 Einwohner gezählt.

Im Wappen der Marktgemeinde Sulz im Weinviertel bedeuten die Farben Blau-Rot eine Erinnerung an die Herren von Liechtenstein: Ein Teil der Gmeinde gehörte ursprünglich zur Liechtensteinischen Herrschaft Wilfersdorf. Die goldene Weintraube soll auf die landwirtschaftliche Orientierung hinweisen, die silberne Schwurhand hingegen weist auf das Stift Heiligenkreuz hin, das Inhaber der Pfarre Niedersulz war. Die silberne Wellenbezeichnung im grünen Schildfluß wieder soll an die Geographie des Raumes anspielen. Das Wappen wurde am 7. 6. 1980 von LH Maurer verliehen, die Marktfahne ist Blau-Rot-Grün.

Die Pfarrkirche in Obersulz stammt aus den Jahren 1671/72 und stellt eine einschiffige, sechsjochige, frühbarocke Wandpfeilerkirche mit einem mächtigen Stickkappengewölbe dar, welches auf toskanischen Pilastern ruht. Der gewaltige Innenraum findet im Hochaltar, der noch aus der Bauzeit stammt, seine Krönung. Die kostbaren Seitenaltäre bestehen aus echtem marmor. Sie stammen aus dem 18. Jahrhundert. Zur selben zeit entstanden die wunderbare Kanzel und die beachtenswerte Chorbrüstung.

Herr Matthias Näperth, ein aus Obersulz stammender Gastwirt in Wien, ließ in Jahre 1714 die ca. 10 m hohe Dreifaltigkeitssäule errichten, da er und seine Familie von der Pest verschont blieben. In den Jahren 1978 bis 1979 wurde sie renoviert.

Im Osten des Ortes liegt der Wachtberg, der ursprünglich als Wehranlage. Heute steht dort eine Kriegerkapelle, die den Gefallenen der beiden Weltkriege gewidmet ist.

In den Jahre 1623 – 1625 wurde die Pfarrkirche in Niedersulz erbaut. Der jetzige Hochaltar stammt aus dem Jahre 1869 und wurde „Johannes dem Täufer“ geweiht. Später wurde der Altar mit einem frühbarocken Kreuz aus dem 17. Jahrhundert versehen.

Im Jahr 2002 wurde die Pfarrkirche innen renoviert und der Dorfplatz neu gestaltet.

Das Museumsdorf in Niedersulz wurde 1979 von Herrn Prof. Geissler mit der Absicht gegründet, bäuerliche und dörfliche Geschichte aus dem Weinviertel für unsere Nachwelt zu erhalten. Es ist das größte Freilichtmuseum Niederösterreichs. Derzeit können 80 Objekte besichtigt werden. Näheres unter www.museumsdorf.at

Die Kirche in Erdpreß wurde im Jahr 1905 erbaut und befindet sich nicht im Eigentum einer Diözese oder eines Stiftes, sondern ist im Eigentum der Gemeinde. Sie ist dem Hl. Vitus geweiht.

1802 kaufte Franz Ritter von Heintl von der Herrschaft Sinzendorf (Ernstbrunn) das bis 1800 öd gelegene, dann mit 21 Bewohnern wieder besiedelte Gut Nexing und betrieb dort Landwirtschaft und Weinbau. Die von ihm geschaffene „Nexinger Schweiz“ wurde bereits damals für Erholungs- und Bildungszwecke genutzt. Nexing ist die kleinste Katastralgemeinde und zählt derzeit 73 Einwohner. 

Im Jahr 1967 wurden ca. 20 ha Teiche in der KG Nexing angelegt, die nun ebenso wie das Schloss im Besitz der Familie Urani sind – ein wahres Paradies für alle Fischer. Näheres unter www.fischertraum.at.

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